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Die Spiralgalaxie M33 / NGC 598 und ihre Objekte (Pinwheel Galaxie im Sternbild Dreieck)
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Geschichtliches: Entdeckt von Charles Messier im Jahre 1764. Die Spiralstruktur wurde zuerst von Lord Rosse im Jahre 1845 erkannt. Im 20. Jahrhundert folgten eingehende Untersuchungen der Strukturen innerhalb M33.
Eintragungen nach einem Artikel aus Sky & Telescope vom Dezember 2004 Daten: Entfernung: Angaben schwanken zwischen 2,4 Millionen und 3,0 Millionen Lichtjahren Entfernung zur Andromedagalaxie nur etwa 600.000 Lichtjahre Größe: Durchmesser etwa 60.000 Lichtjahre Winkelausdehnung: etwa 67' x 41.5' (visuell 50') Masse: Die Angaben schwanken zwischen 8 Milliarden und 33 Milliarden Sonnenmassen Helligkeit: 5.7 mag, Flächenhelligkeit 14.2 mag
Hinweise zu Beobachtung: M33 ist mit ihren 5,7mag ein verhältnismäßig helles Objekt, erfordert aber zur Beobachtung einen möglichst dunklen Himmel. Große Brennweiten sind eher hinderlich. Dagegen ist auf eine möglichst große Austrittspuppille zu achten. Als ideal erweist sich ein Feldstecher. Die Objekte innerhalb der Galaxie erfordern allerdings Fernrohre mit mindestens 6“ Öffnung. Die Spiralgalaxie M33 gehört neben der Andromedagalaxie M31 zu den wenigen Objekten außerhalb unserer Milchstraße, die noch mit dem bloßen Auge unter einem hinreichend dunklen Himmel zu finden sind. Zumindest ist sie aber mit dem Feldstecher auffindbar. Mondlicht macht das Auffinden in aller Regel unmöglich. Lage von M33 Eine Aufsuchkarte mit genaueren Beobachtungshinweisen findet sich hier: http://www.seewetter-kiel.de/andromedagalaxie/html/lokalegruppe_m33.htm M33 ist ein Objekt der Lokalen Gruppe. Andromedagalaxie, unsere Milchstraße und M33 bilden gemeinsam die Hauptakteure der Lokalen Gruppe. Die Mitglieder der Lokalen Gruppe sind hier beschrieben: http://www.astronomiepur.de/logruppe.html
Die Objekte innerhalb M33 Eine Besonderheit ist, dass mit Hilfe des Fernrohrs Einzelheiten innerhalb der Galaxie sichtbar werden. Man findet verschiedene Knoten und Verdickungen. Insgesamt kann man sagen, dass M33 eine Galaxie mit großen Aktivitäten in den Spiralarmen ist.
Die Verdickungen und Knoten sind Ballungen von Staub und Gas, aus denen sich neue Sterne bilden. Die deutliche blaue Färbung in den Spiralarmen ist daher auch ein weiteres Zeichen für die Anwesenheit besonders vieler junger und heißer Sterne. Auffällig sind mehrere H-Alpharegionen, die auf Fotografien die typischen roten Bereiche markieren. Insbesondere die Gebiete NGC 604 und NGC 595 fallen schon rein visuell auf. Bei NGC 604 handelt es sich beispielsweise um ein Gebiet, das etwa hundertmal größer ist, als der bekannte Orionnebel.
H-Alphagebiete in der Nähe des Zentrums
http://de.arxiv.org/ps/astro-ph/0209204 http://de.arxiv.org/abs/astro-ph/0209204 http://deepsky.astroinfo.org/Tri/m33/ngc604_hst.jpg
http://www.innovations-report.de/html/berichte/physik_astronomie/bericht-41254.html
Dies ist eine besonders umfassende Behandlung zu M33: http://deepsky.astroinfo.org/Tri/m33/
Kugelsternhaufen in M33 Leider habe ich dazu so gut wie keine Informationen gefunden. Lediglich den Kugelhaufen C39, am Rande des südlichen Spiralarmes, konnte ich anhand einer früheren Aufnahme mit 600mm Brennweite identifizieren. Wie auch in unserer Milchstraße befinden sich die bekannten Kugelsternhaufen in dem die Galaxie umgebenden Halo. Im Gegensatz zur Andromedagalaxie, in der etwa 200 Kugelhaufen bekannt sind, kennt man in M33 nur etwa 60. Sicher ist man nur in 20 Fällen. Visuell erscheinen diese Kugelhaufen stellar. Mit Amateurmitteln sind sie, wenn überhaupt, nur mit außergewöhnlich großen Optiken erreichbar.
Otterstein, im Oktober 2005 © Gerald Willems |