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Ein paar Bilder unseres Gartens Hier leben wir. Vor drei Jahren haben wir, meine Partnerin und ich, hier am Rande des Teufelsmoor uns dieses Haus gebaut. Hier lebt es sich gut und wir finden hier die Ruhe und Entspannung, die wir zum Leben brauchen.
Das ist Hildegard. Ihres Zeichens Lehrerin und in ihrer Freizeit damit beschäftigt Waldorfpuppen anzufertigen. Leider ist von ihrer Freizeit durch ihren anspruchsvollen Beruf selten viel übrig. Ich möchte ihr an dieser Stelle dafür danken, dass sie die Geduld aufbringt die meine nächtlichen Aktivitäten von ihr abfordern. Nicht nur dass ich mich nachts unbemerkt aus dem Bett stehle, sonder dann auch noch mit fürchterlich kalten Füßen in den Morgenstunden zu ihr zurück unter die Bettdecke krieche.
Und das ist Rudi. Unser Gemütskater. Er ist nur durch das reichlich vorhandenes Kleingetier aus der Ruhe zu bringen.
Das bin ich nun selber.
Jahrgang 1954, also schon mit einigen Wassern gewaschen, habe ich mich schon seit meiner Jugend mit der Astronomie beschäftigt. So richtig aktiv bin ich aber erst seit wenigen Jahren. Da ich weit mehr als mein halbes Leben durch das Segeln mit dem Wasser und der Natur verbunden war, war auch die Astronomie immer ein Element meiner Interessen. Ich nenne hier nur die Navigation nach Gestirnen, die die Verbindung in den Kosmos präsent hielt. Überhaupt ist die Auseinandersetzung mit der Natur DAS bestimmende Element in meiner Freizeit. Auf meinen ausgedehnten Reisen über Nord und Ostsee konnte ich lernen was es bedeutet von der Natur und ihren Gewalten abhängig zu sein. Ich habe dabei die Natur fürchten und lieben gelernt. Ich konnte die erbarmungslose Gleichgültigkeit, sowie die wohlige Wärme, die uns Menschen manchmal geschenkt wird, erleben. Spätestens hier fühlt man sich als ein winziger Teil eines großen Ganzen. Man fühlt sich eingebunden in eine wunderbare Mechanik von Werden und Vergehen. Der lange Atem der Gezeiten (wieder eine Verbindung in den Kosmos) lässt die Macht des Großen spürbar werden. In Nächten auf See, weit abseits der Küste, unter einem transparenten Sternenhimmel, auf einem Meer das unter einem leuchtet, fühlt man sich schwebend zwischen den Elementen. Vor Anker liegend in einem Priel im Wattenmeer, in einer warmen Sommernacht, wie in Abrahams Schoß. In den schlimmen Stunden, die man zwangsläufig irgendwann auf offener See erlebt aber, spürt man die eigene Zerbrechlichkeit überdeutlich. Nun, das Boot ist inzwischen verkauft und soll hier nicht der Hauptbestandteil meiner Betrachtung sein. Wir, meine Partnerin Hildegard und ich, habe uns inzwischen ein Haus am Rande des Teufelsmoor gebaut. Ja, und da zog mich der gestirnte Himmel endgültig in seinen Bann. Hier wird es noch richtig dunkel. Und manchmal hält man das leuchtende Band der Milchstraße für aufziehende Wolken. Um dann begeistert festzustellen, dass hier ein Blick auf unsere Heimatgalaxie möglich ist. Durch das Segeln waren mir die Bewegungen der Planeten wohl bekannt. Und dass es da mehr gibt, als die acht Begleiter unserer Erde auf ihrem Weg um die Sonne, war mir auch klar. Aber erst die Auseinandersetzung mit den Tiefen des Universums hat dafür gesorgt, dass die Astronomie die große Bedeutung für mich bekommen hat, die sie heute hat. Sicher spielt das Wissen um die unermesslichen Entfernungen, die ungeheuren Massen und Temperaturen eine Rolle. Und doch ist es das unmittelbare Erleben des uns umgebenden Kosmos, was die eigentliche Faszination ausmacht. Nun möchte man das Gesehene natürlich festhalten. So war es unausweichlich die vorhandene Kamera einfach mal zu verwenden und erste Übersichtsaufnahmen zu machen. Mit den neuen digitalen Techniken sind inzwischen für einen Amateur Möglichkeiten gegeben, die noch vor wenigen Jahren eine Sensation bedeutet hätten. So ist also das Erleben und das Fotografieren, des mit bloßem Auge nicht Sichtbaren, was meine Aufmerksamkeit fesselt . Dass mich zu gewissen Zeiten auch die Aquarellmalerei begeistert ist hier zu sehen. Aber auch das soll nicht an dieser Stelle einen Schwerpunkt bilden. Vielleicht noch ein Wort zu meinem Broterwerb: Ich arbeite als Technischer Redakteur in einem kleinen Team im Unterauftrag für Airbus. Wir gestalten einen Teil der Wartungshandbücher für die A320er Flotte. Eingebunden sind wir, zusammen mit etlichen anderen Teams, in einem größeren Bremer Elektronikkonzern. Mit der Auslieferung des ersten Airbus A380 werden vermutlich schon bald neue Aufgaben auf uns zukommen. Damit will ich es mal bewenden lassen. Für ein Feedback auf diese Seiten wäre ich dankbar. Anregungen aber auch Kritik auf sachlicher Ebene sind immer willkommen. Otterstein, im Juni 2005 mail: gwaquarius@t-online.de |